Firmengeschichte

Über 90 Jahre Familien­tradition

20er Jahre. Die Firma wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Christopher Tegeler gegründet, der bis dahin als Auktionator bekannt war. Durch zahlreiche Versteigerungen von Holz und Getreide ergaben sich Verbindungen zu den Landwirten der damalig selbständigen Gemeinden wie u.a. Rulle, Lechtingen, Wallenhorst, Hollage und Pye. Zu den Auktionen kam in den 20er Jahren der Handel mit Kunstdünger. Am Fürstenauer Weg, in der Höhe der jetzigen Privatzufahrt, entstand die erste Lagerhalle. Am 1. Oktober 1925 wurde der Handel als „Fa. Chr. Tegeler“ mit Sitz am Hollager Berg im Handelsregister zu Osnabrück eingetragen.
Ab 1945. Nach Ende des 2. Weltkrieges übernahm der Jüngste der 9 Kinder, Willi Tegeler, das Geschäft. Vater Christopher verstarb bereits 1946. Nachdem der Firmenerbe noch einige Auktionen durchgeführt hatte, expandierte die Firma zusätzlich als Kohlen- und Baustoffhandel. 1948 entstand das Lager, in dem heute die Fliesenausstellung untergebracht ist, und 1950 dann das Wohn- und Bürogebäude. Ende der 50er Jahre baute Willi Tegeler aus Hollager Bruchsteinen die so genannte Brikettscheune mit 4 anliegenden Kohlenboxen und Rampe. Die Auslieferungen übernahm zunächst Werner Wächter – im 2-Mann-Betrieb und mit einem Dreirad-LKW. Da in den 40er und 50er Jahren jedermann mit Kohlen heizte, wurde zusätzlich ein Gleisanschluss mit Lager in Halen am Bahnhof gemietet. Dieser wurde bis Mitte der 80er Jahre noch inklusive der LKW-Waage genutzt. Dazu vergrößerte sich der Fuhrpark der Firma in den 60er Jahren und wurde ergänzt um einen „Opel Blitz“, einen „Hanomag Markant“ und einen „Hanomag Garant“.
60er und 70er Jahre. Ab 1963 verdrängte die Ölzentralheizung langsam, aber sicher die Koksheizung und andere Kohleöfen. Um diesem neuen Bedarf gerecht zu werden, wurde ein Tankauflieger angeschafft. Die Abnahmemengen stiegen rapide an – der Liter Heizöl kostete damals 0,06 DM! Um flexibel zu bleiben wurde 1971 ein Heizöltanklager zum Be- und Entladen erstellt und ein reiner Tankwagen wurde hinzugekauft. Der Bauboom der 60er Jahre machte eine vergrößerte Lagerfläche und größere LKWs notwendig. So entstand 1969 das hintere Baustofflager mit Durchfahrt und Freifläche nach Osten. Der erste Kranwagen wurde angeschafft, so dass die Fahrzeugflotte nun aus einem 16 t-Kranwagen, einem 16 t-Tankwagen und drei 7,5 t-Pritschenwagen bestand, von denen zwei als Kippfahrzeuge für Schüttgüter ausgerüstet waren. Im Wandel der Zeit entstand Anfang der 70er Jahre im ehemaligen bäuerlich betriebenen Wohngebäude ein kleiner Baumarkt.
80er Jahre bis heute 1988 übernahm der 4. Sohn von Anna und Willi Tegeler, Christoph, die Geschicke des Baustoffhandels. Der Handel mit Kohlen ging immer weiter zurück, so dass die Kohlenboxen 1989 schließlich einer Fliesenlagerhalle mit Hochregallager weichen mussten. 1994 verstarb der langjährige Firmeninhaber Willi Tegeler. Das Computerzeitalter machte auch vor der Firma Tegeler nicht Halt. Ab 1990 wurden die ersten Schritte in Richtung EDV unternommen. 1995 wurden Büro und Baumarkt renoviert und vergrößert und im Laufe der letzten Jahre wurden die Außenlagerflächen nach Norden und Osten erweitert. Neue Gartenausstellungsflächen und ein modernerer Eingangsbereich sind entstanden.